Tri-Flex Bänder

Die Tri-Flex Bänder bestehen aus gewickelten Spiralen (Geflecht) als Banddecke, verbunden durch einen glatten Querstab. An den Außenseiten der Querstäbe sind Kettenglieder montiert, die Querstabenden werden gestaucht, so entstehen die äußeren Sicherungsringe. Die Kettenglieder werden an der Außenseite mit den Sicherungsringen verschweißt, an der Innenseite mit den Querstäben.

Tri-Flex Bänder werden hauptsächlich in Spiraltürmen verwendet, in der Nahrungsmittelindustrie z. B. in Kühl- oder Frosterspiraltürme.

Generelle Details für Tri-flex Bänder:

  • – Teilung: 19,05 mm bis 38,1 mm
  • – “Radius”: min 1,1 – max 2,5
  • – Querstab: ø 4,9 / 6,0 mm
  • – Spiraldraht: ohne, oder 1,2 / 1,4 / 1,6 mm in “weicher” oder „Federstahl“ Qualität
  • – Steigung (Abstand) der Spiralen: 3,0 – 25,4 mm
  • – Materialien: 1.4301 in Kombination mit 1.4310 / 1.4404 i. K. m. 1.4401
  • – Optional lieferbar mit 25,4 mm erhöhten Seitenkanten für 1″und 1,5″ Teilung
  • – Die Kettenglieder sind versehen mit einer “runden Aussparung“, damit die Querstäbe eine noch größere Kontaktfläche mit den Kettengliedern haben
  • – Die Drahtenden der Spiralen sind mit oval förmigen Ösen versehen, sodass die Spiralen immer an der richtigen Stellen bleiben und die Drahtenden nicht hervorstehen können

Spezifische Details für kurvengängigen (Lotension) Anlagen:

  • – Spiralanlagen sind komplexe Systemen. Wir empfehlen zu jeder Zeit, unsere Abteilung „Engineering“ zu fragen wenn es um einen guten Zusammenlauf von Band und Anlage geht
  • – Temperaturbereich für bekannte Anwendungen: -50 °C bis ca. 100 °C (Pasteur)
  • – Bandbreiten: 270 bis 1400 mm

Spezifische Details für linearen Anlagen:

  • – Temperaturbereich (theoretisch): cryogeen bis ca. 400 °C
  • – Bandbreiten: 270 bis 2000 mm

Spezifische Eigenschaften für kurvengängige (Lotension) Anlagen:

  • – Spiralanlagen sind komplexe Systemen. Wir empfehlen zu jeder Zeit, unsere Abteilung „Engeneering“ zu kontaktieren
  • – Antrieb mithilfe eines sich drehender Mitteltrommel i.K.m. Antriebsräder
  • – Die Mitteltrommel dreht sich schneller als das Band (‚overdrive‘)
  • – Gleichmässig geschweißte Bandkanten, für einen optimalen Kontakt mit der Mitteltrommel
  • – Bandunterstützung: mithilfe von gebogenen Kunststoffstreifen (meistens PE-1000) unterhalb der Banddecke (Geflecht). Wichtig sind Übernahmepunkte in Laufrichtung, bei denen die nachfolgenden Streifen niemals höher liegen dürfen. An der Seite der Mitteltrommel sollten die Streifen so dicht wie Möglich in  Richtung der Kettenglieder positioniert werden, die Spiralenden sollten frei bleiben. An der andere Seite ist mehr Zwischenraum bei den Kettengliedern und Streifen erlaubt. Eine ausgeglichen Verteilung der Streifen sollte gewährleistet sein. Für größere Breiten ist es allerdings zu empfehlen, mehr als zwei (2) Kunststoffstreifen zu nehmen
  • – Um die Lebensdauer vom Spiralturmband zu maximalisieren, kann nach einiger Zeit das Band gedreht werden, sodass die Bandinnenseite zur Bandaussenseite wird – und umgekehrt
  • – Wenn eine Neuanlage geplant wird, empfehlen wir, durch uns eine Stärkeberechnung durch führen zu lassen
  • – Tribelt hat die Möglichkeit, die Bandspannung zu messen, während die Anlage in Betrieb ist. Die Messvorrichtung läuft dann einen kompletten Bandumlauf, sodass die gesammelten Daten ausgelesen werden können. Unser Engineer wertet die Daten aus und kann Ihnen anhand vom Messprotokollen die passenden Ratschläge geben.

Generelle Eigenschaften für Tri-flex Bänder:

  • – Bandunterstützung (Lineares Band): Fischgrätenmuster (meistens PE-1000)
  • – Das Band / die Spiralen werden normalerweise abwechselnd rechts links geflochten. Wenn das Band eine Steigung kleiner als 4,25 mm hat, dann werden nur rechts oder nur links geflochtene Spiralen (unilateral) verwendet
  • – Großer Durchlassbereich von sehr dicht bis sehr offen
  • – Werkzeuge bestimmen die Bandkodierung, pro Werkzeug ist nicht jede Kombination von Teilung/Öffnung/Spiraldraht/Querstab möglich

Das Tri-Flex Band wird vor allem in Anlagen verwendet,in denen Nahrungsmittel behandelt werden. Hier sind die folgenden Prozesse zu nennen: Kühlen, Schockfrosten, Pasteurisieren, Räuchern und Kochen. Wie schon erwähnt werden die Bänder überwiegend in Spiralturmanlagen eingesetzt. Hierbei handelt es sich oft um „Schockfroster“, bei denen Nahrungsmittel durch Verwendung von flüssigem Stickstoff gleichmäßig verdampft wird. Es ist aber auch möglich, das Band in linearen Anlagen zu verwenden.