Im Gegensatz zum Typ 1100B: Rohrtrommel, ist eine Käfigtrommel eine offene Konstruktion. Eine Käfigtrommel besteht im Prinzip aus einer Basiswelle auf der „Scheiben“ aufgeschweißt sind. An diesen Scheiben werden Flacheisen angeschweißt.
Auch eine Käfigtrommel kann gedreht werden, wenn an beiden Seiten ein Antriebzapfen montiert ist.

Die Käfigtrommel für Drahtösengliederbänder wird durch Tribelt selber entworfen und gezeichnet. Produziert werden die Trommeln bei unseren festen Partnern, mit denen wir schon jahrelang zusammenarbeiten. Die wichtigsten Parameter einer Käfigtrommel sind:

  • – Antrieb- oder Umlenktrommel
  • – Anzahl Zähne
  • – Beladung (bestimmt die Wandstärke vom Rohr und den Wellenzapfendurchmesser)
  • – Bandbreite und Lamellenverteilung
  • – Details Schnittstelle Trommel – Anlage (Wellenenden)
  • – Materialsorte(n)

Die OGB-(L) Käfigtrommel zeichnet sich aus durch:

  • – einen sehr gleichmäßigen Antrieb vom Band, dadurch ergibt sich eine längere Lebensdauer vom Band
  • – Sehr hohe Belastung durch die Starre Konstruktion möglich
  • – Gute Positionierung vom Band in der Anlage
  • – Lediglich ein Unterteil – die ganze Antriebsachse ist in einmal fertig
  • – Vollständig „durchgehende Schweißverbindungen“ zwischen Scheiben und Flacheisen
  • – Antriebstrommel mit doppelten Antriebsachsen ausführen, dann kann man die Trommel später „drehen“, die Trommel muss dann auch mit doppelten Flacheisen ausgestattet werden

Wenn ein Drahtösengliederband mit einer großen Beladung eingesetzt wird, empfehlen wir, eine Antriebstrommel zu verwenden. Unsere erste Option hierbei ist die Käfigtrommel. Nur aus hygienischen Gründen würden wir zur Typ 1100B: Rohrtrommel raten. Einige Anwendungsbeispiele, in denen eine Käfigtrommel verwendet wird, sind:

  • – Industrielle Öfen zum Backen von Brot und Gebäck
  • – Kühl- und Gefriertunnel
  • – Trocknertunnel